
Los gings am 22. Dezember in Ottawa, wo wir zunächst mal enteist werden mussten...
Am 23. Dezember in der früh wurde ich dann von Mama Resilde erfreut in Empfang genommen, und im neuen Renault nach Hörbranz chauffiert. War schon ein bißchen seltsam, nach so langer Zeit wieder zu Hause zu sein - alles so vertraut, und doch liegt einige Zeit dazwischen, in der sich einiges verändert hat... Aber auf jeden Fall hat's ausgesprochen gut getan, wieder in heimatlichen Gefilden zu sein.

Um den Jet-Lag möglichst schnell los zu werden haben Johannes, Markus und ich uns zu gleich am 24. Dezember in der früh zu einer kleine Skitour auf gemacht.

Nach ca. 700 Höhenmetern durch dicken Nebel hatten wir einen traumhaften Ausblick auf die Schweizer Alpen und das Nebelmeer über dem Rheintal (im Bild Johannes). Es geht doch nichts über ordentliche Berge...
Nach besinnlicher Weihnachtsfeier zuhause in Hörbranz durfte dann natürlich das mittlerweile legendäre Krokettenessen bei Helmut und Edith in Lustenau nicht fehlen. Wieder wurden mehr als 100 der berühmten Bahngass'-Kroketten verspeist und es wurde beschlossen, für's nächste Jahr einen Kroketten-Meter einzuführen, um endlich Michi die Ehre des Rekordkrokettenessers zukommen lassen zu können.
Als weiteres Highlight was das alljährliche Eishockey-Match Nichtraucher vs. Raucher in Hohenems geplant: Es galt die Raucher wie jedes Jahr vernichtend zu schlagen.
Doch das ganze fing schon ganz schlecht an, als der an die Raucher ausgeliehene Andi B. den Puck mit Danny Alfredsson's Stock (insider story) ins Kreuzeck knallte. Kurze Zeit später stands dann schon 2:0 für die Raucher, und es mußte was getan werden... Dummerweise allerdings landete ich beim Versuch den Puck zu ergattern äußerst unsanft in der Bande, noch dazu mit schlechter Ausrüstung: Spiel vorbei, ab in die Unfallambulanz nach Hohenems. Diagnose: Bänderverletzung in der Schulter (AC-Gelenk, die häufigste Schulterverletzung bei Eishockeyspielern) - für die nächsten sechs Wochen ist daher nur Sport im Fernseh'n angesagt.
Naja, hätte schlimmer sein können, und ich kann mich nicht beklagen, denn es ist nach all den Jahen Sport das erste mal, daß mir wirklich was passiert ist. Jetzt tippe ich halt mit dem Arm in der Schlinge...
Besonders gefreut hat mich aber, daß ich ich trotz des kurzen Besuchs viele Freunde in Innsbruck und Vorarlberg treffen konnte. Das hat wirklich gut getan.

Zu Sylvester war ich dann wieder mit Laura in Ottawa, von wo wir einen kleinen Ausflug ins verschneite Quebéc gemacht haben (der aufmerksame Leser wird erkennen, daß diese Szene schon im Frühling mal auf dieser Seite zu sehen war), und dann ganz gmütlich zu Hause das neue Jahr begrüßt haben (mit schwerem Jet-Lag, d.h. reduzierter Munterkeit am Sylvesterabend).
Das ist soweit alles was es neues zu berichten gibt. Ich freu mich schon auf's nächste Wochenende, da ist ein lange fälliger Trip zu Klaus nach Guelph, Ontario angesagt. Also dann bis bald, ich werd mich bemühen, die update-Rate wieder etwas zu erhöhen...
5 Kommentare:
die Raucher haben übrigens doch noch verloren :) obwohl ich Rettungsauto spielen musste und das Spiel beim Stand von 3:2 verlassen musste
#79
Gibt´s die restlichen Skitourenbilder nicht online?
ziehe die letzte Frage zurück, habe die Bilder gefunden :)
na ja bei allem Respekt vor dem kanadischen Winter, aber die Bilder von der "Hohen Kugel" sind ja wohl um vieles schöner... oder etwa nicht??
Schön daß du da warst
Liebe Grüße aus dem winterlichen Hörbranz
na super und ich hab noch blöd geredet über deine Schulter und jetzt sitz ich da mit Gips für 8 Wochen :(. Hab mir beim Badminton spielen eine Achillessehnenruptur zugezogen. Und das bei einem Spielstand von 14:9. Naja also 12-16 Wochen kein Sport... Ist eh Olympiade :)
Grüße aus Wien, MC
jaja, wenn man 30 wird sollte man eben um so "gefährliche" sportarten wie federballspielen oder schlittschuhlaufen einen großen bogen machen. :P
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